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Adiaphora (Philosophie) ArtikelBuch-Tipp: Briefwechsel mit Marie von Gomperz 1892-1916 Das Buch " Briefwechsel mit Marie von Gomperz 1892-1916" ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein neues Fenster mit dem Entsprechenden Buch. Adiaphora ( griech. adiaphoros : nicht verschieden) genannt Ununterschiedenes, GleichgĂŒltiges, ethisch Wertloses.
Bei den Stoikern und Zynikern werden alle GegenstÀnde als Adiaphora genannt mit Ausnahme der Tugend und des sittlich Guten. Bei Diogenes Laertius wird Aphiora als ein Mittelding zwischen Gut und Böse beurteilt. Selbst das Leben hat keinen Wert an sich und kann daher, wenn es notwendig ist, aufgegeben werden, so zieht Seneca (in: Ep. 12, 10) den Schluà aus der Aphoria-Lehre.
SpĂ€ter nehmen die Stoiker aus der Aphoria-Lehre die SchĂ€rfe der Ablehnung heraus und unterscheiden bei den GegenstĂ€nden zwischen proegmena und apoprogmena (vorzuziehende Dinge und abzulehnende Dinge). Theodor Gomperz berichtet, daĂ Prodikos den Begriff "Adiaphora" als gleichgĂŒltige Dinge, die erst durch die richtige Anwendung bzw. Verwendung zu Wert gelangen, in die Sittenlehre eingefĂŒhrt hat(in: Griechische Denker, 1893).
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